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1. Etage


Historische Substanz

Das innenliegende Fachwerk der ersten Etage ist – mit Ausnahme des Sprengwerks über dem Kreuzgewölbe – vollständig erhalten. Die Gefache wurden traditionell mit Lehm ausgefacht und tragen wesentlich zu einem ausgeglichenen und gesunden Raumklima bei.

Außenwände und Wärmedämmung

Zur Verbesserung der Wärmedämmung wurden die Außenwände mit einer etwa 14 cm starken Holz-Lehm-Mischung verstärkt. Diese ökologische Bauweise verbindet den Erhalt der historischen Substanz mit heutigen Anforderungen an Energieeffizienz.

Wandheizung

Eine moderne Wandheizung sorgt für eine gleichmäßige, behagliche Wärme. In Kombination mit den Lehmbaustoffen entsteht so ein angenehmes und natürliches Raumklima.

Decken

Die erhaltenen Stakendecken wurden an schadhaften Stellen fachgerecht instandgesetzt.
In Bereichen, in denen frühere Eingriffe eine erneute Ausfachung mit Staken wenig sinnvoll machten, kamen Lehmdeckenplatten zum Einsatz. Diese erhielten einen verstärkenden Aufbau aus einem Lehm-Holzfasergemisch.
Für die Wärmedämmung wurden Holzflexmaterial und Zellulosefasern verwendet.

Fußboden

Der Fußboden der ersten Etage wurde aufwendig gegen Trittschall gedämmt. Den Abschluss bilden robuste Fichtenholzdielen, die auch einer intensiven Nutzung dauerhaft standhalten.

Flur

Im Flur der ersten Etage konnte die vorhandene historische Dielung erhalten, fachgerecht aufgearbeitet und wiederverwendet werden. Sie prägt bis heute den Charakter dieses Bereichs.

Wände und Oberflächen

Die Gefache und Decken wurden von Handwerkern sorgfältig mit Lehm verputzt. Das Ergebnis ist ein harmonisches, authentisches Erscheinungsbild, das die handwerkliche Qualität der Arbeiten sichtbar macht.

Räume

Auf der Nordseite befinden sich zwei Räume mit jeweils rund 20 m², die sich gut für kleinere Veranstaltungen oder Treffen eignen.
Der Versammlungsraum auf der Südseite bietet mit über 60 m² ausreichend Platz für Schulungen, kleine Konzerte oder Vereinsabende.

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